AfD wird handgreiflich gegenüber AntifaschistInnen

Am Samstag den 17.08.2013 kam es im Laufe einer Wahlkampfveranstaltung der eurokritischen und rechtspopulistischen „Alternative für Deutschland (AfD)“ zu einem gewalttätigen Übergriff auf einen jungen Antifaschisten.

afd17082013

Kurz nachdem die aus Hannover angereisten AfD-Wahlkämpfer rund um den Langelsheimer Sebastian Rinke ihren Stand in der Rosentorstraße in Goslar aufgebaut hatten, sammelte sich in unmittelbarer Nähe eine Gruppe junger AntifaschistInnen. Diese suchten sogleich die direkte Konfrontation mit den Rechtspopulisten der AfD wobei es zunächst zu verbalen Auseinandersetzungen und Beschädigungen an AfD-Wahlkampfmaterialien kam. Als die jungen AntifaschistInnen kurze Zeit später erneut am AfD-Stand vorbei liefen, kam es erneut zu verbalen Auseinandersetzungen. Im Laufe dieser ging ein AfD-Wahlkämpfer gezielt auf einen Antifaschisten zu und schlug diesen ohne Vorwarnung oder ersichtlichen Grund mit der Faust auf den Brustkorb. Aufgrund des sofortigen Einschreitens der anwesenden PolizeibeamtInnen wurde eine weitere Eskalation an dieser Stelle unterbunden. Später hieß es seitens der Polizei, dass sie diesen eindeutigen Übergriff nicht als Körperverletzung ansehen. Gleichzeitig nahmen sie von den anwesenden AntifaschistInnen die Personalien auf und drohten ihnen mit Platzverweisen sollten sie sich nicht freiwillig entfernen. Hier zeigt sich mal wieder, wie Staat und Nazis Hand in Hand gehen, während sich linke Jugendliche zunehmend staatlicher Repression und sogar rechten Übergriffen unter den Augen der Staatsmacht ausgesetzt sehen. Die AfD, welche an diesem Tag nur eine Hand voll Flugblätter verteilen konnte, trat wenige Minuten nach diesem Zwischenfall den Rückzug an und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit und offenem Kofferraum von dannen.
Auf das sie nie wieder kommen!